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Wie finde ich eine Immobilie?

Endlich die eigenen vier Wände beziehen, egal ob zur Miete oder zum Kaufen. Am Anfang aller Umzüge steht die Wohnungssuche, die mitunter ihre eigenen Gesetze mit sich bringt. Zur besseren Orientierung durch den Dschungel der Wohnungsbörsen, Makler und Wohnungsgesellschaften gibt Lokalanzeigen.de einen Überblick.

Wohnungsbörsen im Internet

An ihnen führt kein Weg mehr vorbei, Wohnungsbörsen im Internet. Hier finden sich zumeist eine breite Auswahl an Wohnungen zur Miete und Kauf. Die Suche im Internet gehört inzwischen zum Standard und ersten Anlaufpunkt bei der Wohnungssuche. Allerdings gilt es auch hier sich immer selber ein Bild des angebotenen Objekts zu machen, nicht selten täuschen Bilder über den eigentlichen Zustand einer Wohnung hinweg. Vorsicht gilt auch bei Angeboten, die eine Gebühr oder Mitgliedsbeitrag für vermeintlich "versteckte" Geheimtipps anbieten. Hier raten wir davon ab, denn in den allermeisten Fällen handelt es sich um unseriöse Angebote.

Zeitungsanzeigen

Die klassische Regionalzeitung gehört auch weiterhin zu den Anlaufstellen bei der Wohnungssuche, allerdings hat ihre Bedeutung in den letzten Jahren rapide abgenommen. Heute sind es eher noch ausgewählte Angebote, die ihren Weg in die Zeitung gefunden haben. Nicht selten werden auch noch Wohnugen von älteren Vermietern über die Zeitung angeboten. Da immer weniger Menschen den Blick in die klassische Zeitung werfen, bieten sich in dem zwar überschaubareren Angeboten zuweilen sehr interessante Angebote. Klassische Tageszeitungen der Großstädte sind, u. a. in Hamburg das Hamburger Abendblatt oder in Berlin die Berliner Morgenpost. Besonders in Kleinstädten besitzt die örtliche Tageszeitung noch immer eine gewisse "Marktmacht".

Makler

Der Rückgriff auf Makler ist umstritten, denn es bleibt oft der Eindruck, dass im Gegenzug zur hohen Courtage keine äquivalente Leistung erbracht wird. So mag es durchaus schwarze Schafe in dieser Branche geben, die ihr Geld durch kurze "Beratung" und opulente Maklercoutage verdienen. Nichts desto trotz bieten Makler ggf. Chancen auf unentdeckte Objekte, für die sich die Bezahlung einer Maklercourtage lohnen mag, bzw. Makler helfen bei der Beurteilung der Marktlage und damit der Ermittlung eines marktgerechten Kaufpreises.

Wohnungsbaugesellschaften / Genossenschaften

Manchmal lohnt sich eine Anfrage bei Wohnungsbaugesellschaften, die von den jeweiligen Gemeinden betrieben werden. Hier kann man Immobilien aus dem Bestand mieten oder kaufen. Eher auf den Mietmarkt zielen Wohnungsgenossenschaften, bei denen man MItglied der Genossenschaft werden muss, um eine Mietwohnung beziehen zu können. Zuvor sollte man sich informieren, ob es sich um einen seriösen Anbieter handelt, der bereits eine Zeitlang am Markt tätig ist, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden.

Zwangsversteigerungen

Eine nicht ganz gewöhnliche, aber durchaus lukrative Möglichkeit, an eine Immobilie zu gelangen, ist die Abgabe eines Gebots bei einer Zwangsversteigerung. Zwangsversteigerungen werden durch die Amtsgerichte nach dem Zwangsversteigerungsgesetz (ZVG) vorgenommen. Welche Objekte zur Zwangsversteigerung anstehen, geben die Amtsgerichte öffentlich bekannt. Die bei einer Zwangsversteigerung gebotenen Preise liegen regelmässig niedriger als bei einem freihändigen Verkauf. Das liegt daran, dass den Verkäufer keine Haftung wegen Mängeln an dem Objekt trifft, und dass die Immobilie regelmäßig nicht eingehend auf Mängel untersucht werden kann. Die daraus erwachsenden Risiken preist der Bieter bei Abgabe seines Gebots ein.

Grundsätzlich ist der Erwerb einer zwangsversteigerten Immobilie ein Wagnis, dem man sich als Laie nur gut beraten stellen sollte.